Wanderfalken-Tagebuch (Herz-Jesu Kirche, Brutsaison 2026)

Ich bemühe mich, hier Neuigkeiten aus dem Grazer Wanderfalken-Nest auf der Herz-Jesu Kirche aufzuschreiben um die Geschehnisse am ersten Gebäudebrutplatz der Steiermark für eine breitere Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Auf der Hauptseite gibt es mehr Informationen zum Artenschutzprojekt "Wanderfalken an Gebäuden in der Steiermark" und die Live-Webcam ins Nest.


Das Grazer Brutpaar besteht 2026 erstmals aus dem Weibchen Tavda und Männchen Eich (selbst als Jungvogel im Turm der Herz-Jesu Kirche geschlüpft). Die beiden haben das Revier im Frühling/Sommer 2025 vom Grazer Gründungspärchen Inge & Ivica übernommen.

Aktuell auf der Kamera zu sehen: Tavda (unberingt) und Eich (Ring mit Nr. SJW) bzw. ihre Nachkommen Paul (UDN), Brigitte (UZN), Suso (UDL) und Alfreda (UDJ)


7.6.2026 - keine besonderen Vorkommnisse...

...wie schön! Alle vier Jungvögel fliegen nun selbstständig und werden überwiegend außerhalb des Nests versorgt, besuchen aber immer wieder noch die Nistnische. Als Nachtmahl brachte Tavda eine Taube, über der sich alle Geschwister versammelten. Suso sticht mit seinem sehr hellen Gefieder und der dünnen Bruststrichelung heraus.


31.5. - Alle draußen

Heute hat auch Nachzüglerin Alfreda erstmals das Nest verlassen. Obwohl sie sich einige Tage mehr Zeit genommen hat, war das dann doch ein Unfall - mit gutem Ausgang wie es scheint. Nach einem Ausflug auf das Vordach kam sie zurück auf den Balkon und beobachtete um 9:42 Uhr offenbar ein Insekt am Balkon, sprang es an und purzelte hinunter. Sie wurde dann unten am Gebäude stehend entdeckt - danke!


26.5. - Kommen und Gehen mit Brigitte, Paul und Suso - sehr versiert!
Brigitte flog um 5:59 Uhr sehr sicher auf das Vordach der Nisthilfe (zwar war Gerumpel zu hören, aber sie stürzte nicht ab) und kehrte von dort um 9:57 Uhr wieder auf den Balkon und zurück ins Nest. Um 12:24 Uhr traute sich Paul, noch zielstrebiger, und um 13:04 Uhr kehrte Suso zurück, der schon zwei Nächte draußen auf der Kirche verbracht hatte. Die zwei Tage jüngere Alfreda ist nun die einzige, die das Nest noch nicht verlassen hat.


24.5. - Ausflug Suso und Podcast

Um 13:45 Uhr ist heute heute Männchen Suso als erster - ohne Probleme - ausgeflogen. Er hat sich zuerst auf das etwas tiefer und gegenüber des Nests gelegene Steinkreuz gewagt und in weiterer Folge schon das Kirchengebäude erkundet. Foto: Ingo Hennig

BirdLife Österreich war bei der Beringung der Jungvögel zu Gast und daraus wurde ein Podcast - hier oder auf allen Podcastplattformen hören.


21.5. - Die Sachen mit den Geschlechtern: Alfred wird Alfreda, Paulina zu Paul

Das Geschlecht von Wanderfalken-Nestlingen lässt sich, ohne genetischen Test, anhand der Größe, bzw. des Gewichts feststellen. Beim Ausfliegen Ende Mai sind sie bereits fast ausgewachsen und Weibchen daher deutlich größer als Männchen. Je älter die Küken bei der Beringung sind, desto verlässlicher ist diese Bestimmung. Bei jungen Küken ist diese Methode also noch fehleranfälliger. Die aufmerksame Community hat schon bemerkt, dass die Namen dieses Jahr wohl noch nicht ganz passen. Stehen die Küken gut vergleichbar nebeneinander sieht man zwei größere und zwei kleinere. Nachzügler UDJ "Alfred" ist offenbar eine "Alfreda" (obwohl sie jünger ist, wirkt sie schon mächtig) und UDN "Paulina" ist recht zart geblieben und wohl doch "Paul". Wir hätten damit also zwei junge Männchen und zwei Weibchen im Nest. Im Bild stehen die Männchen in der Mitte.


14.5. - Die nächste Hürde: Ausflug Ende Mai

Bislang verlief die Brutsaison in Graz wieder ganz nach Wunsch, wie wir es hier eigentlich gewohnt sind. Die vier Küken gedeihen wunderbar und sind wohl alle "über den Berg". Mittlerweile erreichen mich auch nicht mehr täglich unbegründet besorgte Kommentare, weil einmal ein Küken Nickerchen macht oder sich ein Altvögel etwas länger nicht vor der Kamera gezeigt hat. Obwohl bis hierher alles so gut läuft, gibt es immer Personen die sich erstaunlich schnell Sorgen machen. Ich hoffe das sind nur Nachwehen des letzten, verzwickten Jahres :)

Die nächste Hürde ist der Ausflug der Küken, vermutlich in den letzten Maitagen. Da ich mich selbst nicht vor Ort befinden werde freue ich mich wieder, wenn zahlreiche wachsame BeobachterInnen das Geschehen im Auge behalten. Dass einer der Jungvögel bei den ersten Flugversuchen abrutscht und dann eine Etage tiefer landet, ist in Graz eher die Regel als die Ausnahme. Wenn es dazu kommt, wird es meist auf der Kamera gesehen und der Vogel taucht dann auf einem Wasserspeier unter dem Nest auf. Wenn ein Jungvogel bis hinunter in den Park oder auf den Kirchenvorplatz fliegt und dort gefunden wird: 1) Bitte Abstand halten und andere um Abstand zum Vogel bitten. Wenn er an sehr ungünstiger Stelle steht, den Vogel in eine Schachtel setzen. 2) Verein Wildtiere in Not kontaktieren: +43 650 6452535


6.5. - Beringungstag

Heute wurden die vier Jungvögel beringt (und dabei die Kamera geputzt). Jetzt können sie anhand der silbernen Ableseringe unterschieden werden. Der erste Buchstabe ist größer und steht waagrecht, die übrigen beiden Stellen sind kleiner und senkrecht gestellt. UDN ("Paulina"), UZN ("Brigitte"), UDL ("Suso") und der um zwei Tage jüngere UDJ ("Alfred"). Die Namen deuten auf das vermutliche Geschlecht der Jungvögel und wir werden sehen, ob die Deutung anhand von Größe und Gewicht zutrifft. Oft klappt es, aber nicht immer. Als Namensgeber fungieren in diesem Jahr großzügige Personen, die das Grazer Wanderfalkenprojekt zuletzt besonders unterstützt und so die Deckung unvorhergesehener Ausgaben und die Weiterentwicklung des Nisthilfennetzwerks ermöglicht haben. Danke an Sie und an die vielen weiteren UnterstützerInnen!


1.5. - wann putzt da jemand?

...werden wir jetzt häufig gefragt. Wanderfalkenküken haben ein Talent: Horizontal zu koten. Die Kameralinse hat einen Volltreffer abgekommen. Nur um einen sauberen Blick zu ermöglichen wird die Brut natürlich nicht gestört. Aber bei der nächsten Gelegenheit - voraussichtlich in ein paar Tagen - wird die Linse abgewischt.


23.4. - Die Mauersegler sind angekommen...

Heute gab es als spätes Mittagessen Mauersegler, gefangen vom Männchen Eich. Viele werden heuer wahrscheinlich noch gar keine Mauersegler gesehen haben, beginnt die Rückkehr dieser Zugvögel doch gerade erst. Die extrem wendigen Meisterflieger Mauersegler kommen als Beute der Grazer Wanderfalken regelmäßig vor. Ich bin jedes Mal beeindruckt und würde so eine Jagd zu gerne einmal mit eigenen Augen sehen.


18.4. - Es läuft harmonisch

Die ersten beiden Tage mit vier Küken verliefen ohne Komplikationen und auch das Nachzüglerküken wird gefüttert wie es sein soll. Im Lauf des gestrigen Tages wurde sieben Mal gefüttert. Im Bild verfüttert Weibchen Tavda eine Singdrossel, die ihr von Männchen Eich gebracht wurde. Singdrosseln sind in Eichs Beutespektrum auffällig, während die - im Stadtgebiet vermeintlich häufigere Amsel - kaum vorkommt.


16.4. - Alle vier Küken sind geschlüpft

Um ca. 9:30 Uhr ist, ziemlich genau dem Legeabstand zwischen drittem und viertem Ei entsprechend, mit etwas mehr als zwei Tagen Verzögerung auch das letzte Küken geschlüpft. Diese Situation ist bei Vierergelegen ganz typisch: Drei gleich alte Küken und ein Nachzügler. Wenn es genügend Nahrung gibt, können alle vier flügge werden. Gibt es zu wenig, ist der Nachzügler in Gefahr den Anschluss zu verlieren.


14.4. - Drei Küken sind geschlüpft

Um 6:12 Uhr ist das erste Küken unter dem Weibchen Tavda geschlüpft, um ca. 8:30 Uhr das zweite und um 9:30 Uhr waren es schon drei. Dieses timing ist bemerkenswert, lag die Eiablage dieser drei Eier doch ganze fünf Tage auseinander. Das Bebrüten ab dem dritten Ei hat also gut funktioniert. Da das vierte Ei mehr als 2,5 Tage nach dem dritten kam dürfte Nummer vier ein echter Nachzügler werden.. Zum Vergleich: 2025 schlüpften die ersten drei Küken innerhalb von 32 Stunden, alle vier waren erst nach 86 Stunden geschlüpft. Die wichtigsten Szenen des Schlüpftages gibt es im Video unten, nur wenig gekürzt. Zu sehen sind unter anderem wie Weibchen Tavda Eischale (als Calciumquelle) und Eiweiß frisst, das Kennenlernen der Küken durch Vater Eich, Tavdas Aufforderung zur Jagd an den Partner, die erste Fütterung nach zehn Stunden usw.


12.4. - Ist schon eines angepickt?

Den Beginn des Schlüpfens markiert das Anpicken des Eis von innen. Das Küken drückt mit dem Eizahn (eine spitze Struktur am Oberschnabel, die wenige Tage nach dem Schlüpfen abfällt) ein Loch durch die Eischale und beginnt, durch dieses Loch zu atmen. Das geschieht meistens mindestens einen halben Tag bevor das Küken das Ei ganz aufbricht. Noch kann ich kein Loch in einem der Eier sehen, aber wir sehen auch immer nur einen kleinen Ausschnitt des Geleges. Ein weißer, runder Fleck da und dort könnte aber diese erste Druckstelle sein. Wenn nicht noch heute etwas geschieht könnte ich mir vorstellen, dass wir morgen zum ersten Küken aufwachen.


25.3. - Tavda jagt auch während der Brutzeit

Im Allgemeinen wird beim Wanderfalken davon ausgegangen, dass das Weibchen schon mit den Balzfütterungen im Vorfeld der Eiablage das Jagen einstellt und sich bis in die erste Woche nach dem Schlüpfen der Küken nur mehr vom Männchen versorgen lässt. Ausnahmen existieren und das Grazer Weibchen ist eine davon, wie die heute - zweifellos von ihr selbst erbeutete - Ringeltaube beweist.


24.3. - Eich verweigert an zwei Abenden die Brutablöse

Beim Wanderfalken bebrüten beide Geschlechter das Gelege, wobei das Weibchen etwa drei Viertel der Zeit auf den Eiern liegt und das Männchen vor allem für Ablösen zur Verfügung steht - Pausen, in denen das Weibchen frisst, Gefiederpflege betreibt usw. Gestern Abend übernahm das Männchen Eich spät um 18:16 Uhr noch einmal das Brüten. Das Weibchen Tavda kehrte zwar schon um 18:44 Uhr wieder zurück, aber er verweigerte ihr die Brutablöse und blieb liegen. Sie nahm zuerst auf der Stange Platz und gesellte sich dann zu ihm ins Nest. Ich glaube das war das erste Mal, das sie zusammen im Nistkasten übernachtet haben. Er auf den Eiern, sie daneben stehend. Heute Früh verließt dann Tavda um 5:19 Uhr das Nest und Eich brütete noch bis 6:24 Uhr weiter, als er unaufgefordert das Gelege verließ. Weniger als zwei Minuten später war dann Tavda zur Stelle und übernahm wieder das Brüten.

In der Nacht von 27. auf 28.3. wiederholt sich das - Eich brütet die ganze Nacht, Tavda steht in der Nisthilfe. Um 5:16 Uhr fliegt sie ab, die Brutablöse erfolgt erst um 5:53 Uhr. Eich hat wieder fast 13 Stunden gebrütet.


20.3. - Schlupftermin: circa 13. April

Vorausgesetzt alles läuft wie in den vergangenen Jahren (und die Eier sind befruchtet) schlüpft das erste Küken um den 13.4.


14.3. - Das Gelege ist (wohl) voll und alle anderen Gebäudebrüter-Paare ebenfalls mit Gelegen

In der Nacht von 13. auf 14.3. hat das Grazer Weibchen ein viertes Ei gelegt. Das dürfte das Ende der Legephase sein, denn fünf Eier kommen bei Wanderfalken nur ausnahmsweise, in rund 1% der Gelegen vor.

Andere gute Nachrichten: In der südlichen Steiermark haben nun vier Wanderfalken-Paare auf Gebäuden ihre Gelege (heute hat auch das letzte ausständige Weibchen gelegt). In allen Paaren ist das Männchen ein Jungvogel von der Herz-Jesu Kirche: Othmar (*2021) im Bezirk Graz-Umgebung, Eich (*2022) auf der Herz-Jesu Kirche, sein Bruder Lossts (*2022) im Bezirk Leibnitz und Ino (*2024) im Bezirk Südoststeiermark. Ihre Partnerinnen sind jeweils unberingt.


11.3. - Die Singdrossel im Nest und Ei Nummer drei

Ich habe mich schon gefragt, ob das Weibchen seine Angewohnheit, die Nistnische (seit ihrer Übernahme im vergangenen Sommer) auch als Beutedepot zu nutzen, aufgibt wenn es ein Gelege gibt. Tut sie nicht, zumindest nicht zur Gänze. Gestern Abend hat sie eine Singdrossel (wahrscheinlich vom Männchen erbeutet und an sie übergeben) im linken Eck deponiert. Mehr als 16 Stunden später wurde sie dann verzehrt.

Am späten Vormittag folgte dann noch das dritte Ei!


9.3. - Das zweite Ei

In der Nacht von 8. auf 9.3., jedenfalls mehr als 48 Stunden nach dem ersten, hat Tavda ihr zweites Ei gelegt. Nach 6:00 Uhr war es erstmals zu sehen. Im Bild: Das zierliche Männchen beim Hüten der Eier, als Größenvergleich zum Bild des Weibchens unten.


8.3.2026 - Wieso sitzt sie nicht drauf? ...

... wurde ich gerade von einem Dreijährigen gefragt. Und davor waren es viele Erwachsene in den sozialen Medien, die das Gleiche wissen wollten. Tavda hat erst ein Ei gelegt und vielleicht schon in den nächsten Stunden folgt das zweite. Die wirkliche Bebrütung (also das ständige Daraufliegen und Wärmen des Geleges) beginnt nicht sofort, sondern in der Regel erst mit dem vorletzten Ei. Sollten es also z. B. wieder vier Eier werden startet die Bebrütung ab dem dritten Ei. Davor stellt das Weibchen nur sicher, dass die Eier nicht absterben - möglichst aber ohne die Embryonalentwicklung zu starten. Das hat den Vorteil, dass alle Küken dann innerhalb relativ kurzer Zeit (bis zu 48h) schlüpfen und einen weniger großen Altersunterschied aufweisen. Dadurch erhält das kleinste Küken eine größere Überlebenschance (es ist dann nur ungefähr zwei Tage jünger als das älteste, während der Altersunterschied sonst fast eine Woche betragen würde).


6.3.2026 - Tavdas erstes Ei

Das Weibchen hat sein erstes Ei bereits am 6. März um spätestens 19:45 Uhr gelegt. Damit ist sie um noch einen Tag früher dran als ihre Vorgängerin Inge, die ihre fünf Bruten - mit immer vier Eiern - zwischen 7. und 14.3. begann. Wie viele Eier werden es für Tavda?


4.3.2026 - Neueinträge in die Beutetierliste

In den letzten Wochen waren es vor allem (ausschließlich?) Tauben und Dohlen die man als Beutetiere des Weibchens auf der Kamera sehen konnte. Jetzt, wo das Männchen wieder Brautgeschenke liefert, sind es auch kleinere Vogelarten. Denn: Das deutlich kleinere Männchen fängt auch deutlich häufiger kleine Vögel als das kräftige Weibchen. Gestern waren es zwei Kohlmeisen und heute eine Blaumeise die Eich an seine Zukünftige überreicht hat. Klingt eher unspektaktulär, schließlich gehören diese Arten zu unseren häufigsten Gartenvögeln, ist aber im sechsten Jahr der Beobachtungen doch sehr interessant. Es waren nämlich die ersten Kohlmeisen und die erste Blaumeise, die im Grazer Wanderfalken-Revier als Beutetiere nachgewiesen wurden - die 21. und 22. Beutetierart.

 


28.2.2026 - Nestmulde

Weibchen Tavda sucht sich in der Nisthilfe einen Platz für ihre Nestmulde, in etwa zwei Wochen ist das erste Ei zu erwarten. Da es ihre erste Brut sein wird kennt sie den besten Platz noch nicht. Sie scheint sich für die rechte untere Ecke zu entscheiden, muss aber noch aufräumen machen, da sie das Nest in den vergangenen Monaten auch als Schlafplatz, Rupfplatz und Beutedepot genutzt hat. Vorgängerin Inge brütete immer im rechten hinteren Eck und probierte nach der ersten Brut nie einen anderen Platz aus.


25.2.2026 - Höhepunkt der Balz

Die Balzaktvität hat sich im Lauf des Winters erwartungsgemäß gesteigert und immer häufiger waren (zögerliches) Vorbereiten der Nestmulde, "Gespräche" zwischen den beiden Altvögeln im Nest und in den letzten Tagen auch die ersten "Brautgeschenke" (Beuteübergaben vom Männchen zum Weibchen) auf der Kamera zu beobachten. Tavda hat noch nie gebrütet, für sie ist alles neu. Möglicherweise ist das der Grund, warum sie weniger aktiv erscheint als ihre Vorgängerin Inge. Eich hat schon letztes Jahr mit einer anderen Partnerin in einem anderen Revier (erfolglos) Junge großgezogen.


27.1.2026 - Ein Tag mit Taube

Das neue Weibchen Tavda nutzt das Nest außerhalb der Brusaison stärker als ihre Vorgängerin. Sie schläft häufig darin und verwendet es mitunter als Beutedepot und Kröpfplatz. In diesem Video ist zu sehen, was sich über den heutigen Tag im Nest abspielte. Tavda erbeutete eine Taube deren Verzehr sich über den ganzen Tag erstreckte. Männchen Eich bedient sich regelmäßig an der von ihr versteckten Beute (im vergangenen Frühling hat sie noch über Wochen dem Männchen Ivica bzw. seinen Küken die Beute abgenommen).
24.5. -Ausflug!
Um 13.45 Uhr hat Suso als erster (und erfolgreich) das Nest verlassen und sich gegenüber des Nests auf das etwas tieferliegendere Türmchen gestellt.
Foto: Ingo Hennig
24.5. Ausflug! (Suso)
24.5. Ausflug! (Suso)